Verkehrspsychologische Untersuchung bei INFAR

Wen betrifft die verkehrspsychologische Untersuchung?

Verkehrspsychologische Unterstützung

Unser Angebot an verkehrspsychologischen Untersuchungen umfasst folgende Sachverhalte:

  • Alkohol am Steuer/Verweigerung der Alkomattestkontrolle
  • Drogendelikte
  • aggressive Verhaltensweisen
  • mehrmaliges Nichtbestehen der Führerscheinprüfung (in Theorie oder Praxis)
  • Erwerb der Lenkberechtigung der Klasse D/Gruppe II (D-Screening)
  • Aufgrund der amtsärztlichen Untersuchung (Zweifel an der körperlichen/geistigen Eignung)

Was wird in der Untersuchung geprüft?

Bei der verkehrspsychologischen Untersuchung werden Fähigkeiten getestet, die jeder
Lenker/jede Lenkerin eines Kraftfahrzeugs im Alltag benötigt:

  • Das Reaktionsvermögen
  • die Konzentrationsfähigkeit
  • die Fähigkeit, sich einen Überblick zu verschaffen
  • die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen
  • und die Persönlichkeitseigenschaften, die beim Lenken eines Kfz von Bedeutung sind.

Wie gestaltet sich der Untersuchungsablauf?

Eine ausgebildete Assistentin begleitet den/die Betreffende/n während der gesamten Untersuchung, macht ihn/sie mit dem Testgerät vertraut und ist bei eventuellen Schwierigkeiten behilflich. Es gibt jederzeit die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Pausen sind ebenfalls möglich. Computerkenntnisse sind keine erforderlich! Anschließend findet ein Explorationsgespräch (Erhebung des Anlassfalles, etc.) mit einer Verkehrspsychologin/einem Verkehrspsychologen statt. Diese/dieser verfasst danach eine Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse („Verkehrspsychologische Stellungnahme“), die an die zuweisende Behörde sowie an den Klienten übermittelt wird.

Was passiert mit dem Untersuchungsergebnis?

Die Untersuchungsergebnisse werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Der/die Betreffende und die zuweisende Behörde bzw. der/die zuweisende Amtsarzt/Amtsärztin erhalten jeweils ein Exemplar der Stellungnahme. Die zuständige Behörde entscheidet letztlich über das Wiedererlangen bzw. über das Behalten der Lenkberechtigung.

Seniorenfreundlichkeit

Besonders viel Zeit nehmen wir uns für Senioren und Seniorinnen. Sie werden bei den Tests besonders betreut. Unsere MitarbeiterInnen sind erfahren und wissen, wo eventuell Schwierigkeiten auftreten könnten. Viele Senioren und Seniorinnen sind mit dem Computer und mit diversen Testgeräten weniger vertraut als junge Leute. INFAR ist es wichtig, genau darauf zu achten und ältern Personen vor und während der Testung alle Fragen zu beantworten und sie besonders zu begleiten.

Mehrsprachigkeit der verkehrspsychologischen Untersuchung

Für MitbürgerInnen nicht-deutscher Muttersprache werden die Tests in vielen Sprachen angeboten. Wenn Sie dazu Fragen haben kontaktieren Sie bitte unser INFAR Sekretariat. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Brauche ich auch eine Nachschulung?

In vielen Fällen ist von der zuständigen Behörde neben der verkehrspsychologischen Untersuchung auch eine Nachschulung angeordnet worden. Hier finden Sie dazu mehr Informationen.

Wie kann ich mich anmelden?

Bitte nützen Sie die Schnellanmeldung auf der linken Seite oder senden Sie uns Ihre Anfrage mittels Kontaktformulars. Gerne nehmen wir Ihren Anruf unter 01/50 41 546 entgegen. Oder Sie kommen persönlich in die INFAR Wien-Zentrale: Danhausergasse 6/4, 1040 Wien.